Katzenverhalten
Katzenverhalten verstehen
5 years, 1 month ago Posted in: Katzenverhalten 0
Katzenverhalten verstehen

Katzenverhalten verstehen

Wenn man das erste Mal in die Welt der Babykatzen eintaucht, stellen sich einem meistens viele Fragen, denn Katzen sind nicht auf Anhieb immer gut zu verstehen.

Katzensprache und -mimik zu deuten, geht noch recht schnell vonstatten, denn das ist eigentlich intuitiv zu verstehen (denjenigen, auf die das nicht zutrifft, wird das Kätzchen schon durch seine Krallen zu verstehen geben, was es will und was nicht).

Unsere Katzen lieben das Bett

Erziehung - darf die Katze aufs Bett?

Komplizierter wird es dann mit der Katzen-Erziehung – wenn man versucht, Katzen etwas beizubringen oder Verbote auszusprechen und diese dann auch wirklich durchzusetzen. Sehr beliebt sind hier Diskussionen darüber, ob das Katzenbaby im Schlafzimmer beziehungsweise im Bett schlafen darf oder nicht, aber auch, ob bestimmte Bereiche in der Küche tabu sind. Babykatzen sollte auf jeden Fall beigebracht werden, dass sie nicht vom Teller essen dürfen, denn Menschennahrung ist – bis auf Ausnahmefälle – tabu!

Katzen-Hygiene: Pinkeln als Protest

Ein weiteres sehr weites Feld ist die Katzen-Hygiene. Viele Katzenhalter beschweren sich darüber, dass das Kätzchen woanders hin uriniert als ins Katzenklo. Dabei sollte man eins bedenken: Diese Form des Protestes ist quasi die einzige Art der Kommunikation, die Katzen haben, wenn sie uns mitteilen wollen, dass ihnen was gehörig nicht passt! Wenn also organische Ursachen durch den Tierarzt ausgeschlossen worden sind, sollte man – anstatt die Katze zu bestrafen – darüber nachdenken, was das Tier ärgern oder verunsichern könnte. Eine weitere Ursache kann auch eine Art Gewohnheit sein, aber dazu später mehr.

Katzenverhalten - Spielen

Spielen ist toll!

Katzen-Spiele

Katzen – vor allem Katzenbabies – brauchen natürlich auch Unterhaltung. Dies gilt in ganz verstärktem Maß für Einzelkatzen (eine Art der Haltung, die man bis auf in Ausnahmefällen eigentlich generell vermeiden sollte) und für Wohnungskatzen, denn diese haben fast keine Möglichkeit, etwas Neues oder Unvorhergesehenes zu erleben.

Man kann dies hauptsächlich durch zwei Sachen kompensieren – zum einen durch die Gestaltung einer katzengerechten Wohnung, die mit Kratzbäumen und Spielmöglichkeiten ausgestattet ist. Das muss nicht mal immer teuer sein: Katzen lieben beispielsweise mit Löchern versehene Kartons oder auch Klorollen und kleine Papierkügelchen. Jeder Katzenhalter hat, denke ich, schonmal erlebt, dass er für teures Geld irgendein „Super-Katzenspielzeug“ gekauft hat, was das Kätzchen dann trotzdem links liegen gelassen hat, um sich weiter mit seinen improvisierten Spielzeugen zu beschäftigen. Schön für Wohnungskatzen ist auch immer ein katzensicherer Balkon.

Die zweite und wichtigere Variante der Unterhaltung ist das Spielen mit den Katzen. Das kostet natürlich Zeit und manchmal auch etwas Überwindung, wenn man nach einem langen Tag nochmal die Katzenschnüre herausholt und damit durch die Wohnung rennen muss, aber die Katzen werden es einem danken.

Spielen mit Katzenangel

Sehr bewährt: Katzenangeln

 

Gerade Baby-Katzen müssen viel bespielt werden, denn sie haben mehr Energie und einen größeren Spieltrieb als ausgewachsene. Darüber hinaus muss das kleine Kätzchen noch seine Motorik und seine Koordination schulen, und dafür sind Rauf- und Fangespiele natürlich ideal.

 

 

 

 

 

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